TFV zieht positives Resümee zu Pokalfinals A- u. B-Junioren

Volker Anding, 02.05.2017

TFV zieht positives Resümee zu Pokalfinals A- u. B-Junioren

Wie auf der Homepage des Thüringer Fußballverbandes e. V. zu entnehmen ist, fanden die am 01.05.2017 erneut in Blankenhain ausgetragenen Landespokalfinale der A- und B-Junioren eine recht positive Resonanz. Hier auszugweise der Bericht des TFV-Pressesprechers Hartmut Gerlach (Rudolstadt)

Wie seit vielen Jahren war der 1. Mai in Blankenhain den Landespokalendspielen des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) bei den A- und B-Junioren vorbehalten (siehe unsere bisherigen Nachrichten dazu). Und wie nicht selten in der Vergangenheit war der Tag, der mit dem Anstoß des B-Junioren-Finals zwischen dem JFV 1. FC Süd012 Eichsfeld und dem SV Empor Erfurt (6:0) um 11 Uhr begann und mit der Siegerehrung der A-Junioren des FSV Wacker 90 Nordhausen, die den FSV Wacker 03 Gotha mit 6:2 besiegt hatten, gegen 15.30 Uhr beendet wurde, ein wichtiger und erfolgreicher in der Verbandshistorie.

Dass sich der ehemalige „Kampf und Feiertag der Werktätigen“ und jetzige „Tag der Arbeit“ zu einem Fußballfest gestaltete, hatte viele Gründe. Das lag zunächst natürlich am Ausrichter, dem FSV Grün-Weiß Blankenhain. Für das Team um den Vorstandsvorsitzenden und Stadionsprecher Riccardo Bartholmeß und Schatzmeister Volker Anding fand Ullrich Heckel (Neustadt/0.), im TFV-Jugendausschuss der Mann für den Spielbetrieb, lobende Worte: „Dem FSV Grün-Weiß gilt der herzliche Dank des Jugendausschusses für die Vorbereitung der Anlage und die gesamte Organisation. Auch für Essen und Trinken war sehr gut gesorgt. Der Verein war wiederum ein ausgezeichneter Ausrichter dieses Pokaltages der A- und B-Junioren und hat einen würdigen Rahmen in einer wohltuenden Atmosphäre gestaltet.“

Auch die Schiedsrichter hatten ihren Anteil an insgesamt fairen Spielen, woran auch die Rote Karte bei den A-Junioren für Wacker 03 nichts änderte. Sportlich fair anerkannte Gothas Vereinspräsident Thomas Fiedler - auf ihn kommen wir noch einmal - trotz „familiärer Nähe“ zum Sünder die Berechtigung der unnötigen, aber berechtigen Herunterstellung. Dass er die Situation vor dem 2:0 für Nordhausen anders als der Unparteiische sah, haben wir bereits in unserem Spielbericht am 01.05. erwähnt. Unsere beiden Fotos zeigen die Schiedsrichter und die Kapitäne unmittelbar vor der Seitenwahl. Dass die Trainer in ihren Statements (siehe unsere Berichte vom 01.05.) die sportlichen Leistungen des Kontrahenten anerkannten und die Verlierer von verdienten Gewinnern sprachen, zeigt zudem, dass die vier Mannschaften von Fachleuten geführt werden, die ihre Metier verstehen.

Immerhin zählte man im Stadion insgesamt 360 Besucher und 14 Tore. Zwei Quoten, die es bei solchen Endspielen nicht so oft gibt. Und dass da manchmal die eine oder andere Anfeuerung durch die Fans ein Stück weit unter die berühmte Gürtellinie gerät, gehört ja (leider) zum Fußballgeschäft. Doch das wurde Thomas Fiedler an einer Stelle zu bunt und er rief die jugendlichen Anhänger aus seinem Verein lautstark zur Ordnung. Sofort war Ruhe. „Sie hören noch auf einen alten Mann“, sagte er zu besagter bemerkenswerter Szene hinterher schmunzelnd.

 

Auch andere führende Funktionäre der vier Finalisten hatten ihre Nachwuchsteams nach Blankenhain begleitet. So konnte man Fiedlers Kollegen im Präsidentenamt Nico Kleofas (Nordhausen) ebenso unter den Besuchern erkennen wie Volkan Uluc, den neuen Trainer des Regionalligisten und TFV-Endspielteilnehmers FSV Wacker 90. Uluc sah einen, nicht nur wegen seiner beiden Tore, stark aufspielenden Amer Halilic. Der trainiert schon bei den Profis mit und ist wohl ein Beispiel dafür, dass man das eine oder andre Nachwuchstalent mittelfristig durchaus in der 1. Mannschaft der Vereine sehen könnte.

Hartmut Gerlach